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26. Januar 2017

Moskauer Gespräch über Trump

Im Deutsch-Russischen Haus fand am 23. Januar das erste der „Moskauer Gespräche“ dieses Jahres statt. Die „Moskauer Gespräche“ sind ein gemeinsames Projekt der Moskauer Deutschen Zeitung und des Deutsch-Russischen Forums. Die Teilnehmer diskutierten zum Thema „Trump – neuer Freund im Weißen Haus? Das russisch-amerikanische Verhältnis nach den Wahlen.“

Es ging um die Zukunft Europas, der USA und Russlands.  Es diskutierten Dmitrij Trenin, Direktor des Moskauer Carnegie Centers, Andrej Kortunow, der Generaldirektor des Russischen Rates für internationale Beziehungen sowie Matthias Platzeck, Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Russischen Forums. Moderator des Abends war der russische Journalist Konstantin Eggert. 

Eigentlich erwartet man von Politikexperten längerfristige Prognosen, jedoch konnten die Teilnehmer des Moskauer Gesprächs nicht voraussagen, welchen politischen Kurs die USA in Zukunft einschlagen wird. Sie denken, dass der neugewählte amerikanische Präsident Donald Trump sehr widersprüchlich und unvorhersehbar agiert, vor allem, was Innenpolitik angeht. Die Europäer stehen nun alleine mit ihren Problemen da, die es nun mit Russland gemeinsam zu lösen gilt. Platzek sieht ein vereintes Europa und die Zukunft Deutschlands mit der EU verbunden. 

Andrej Kortunow denkt, dass Donald Trump und Wladimir Putin viel gemeinsam haben: Sie sind Leader, deren Priorität nationale Interessen sind. Deswegen spricht vieles dafür, dass sich die zukünftigen Beziehungen zwischen beiden Staaten bessern könnten. Donald Trump könnte ein Partner des Kremls werden. 
Der Politologe Dmitrij Trenin sagte, das der neue Präsident der USA für ihn ein Mensch ist, dessen nationale Interessen mit seinen globalen kollidieren. „Trump ist als amerikanischer Nationalist zum Ergebnis gekommen, dass die globale Hegemonie den Interessen der USA schadet. Die USA beanspruchen jedoch weiterhin ihre Dominanz, wie auch in der letzten Wahlperiode. Voraussichtlich werden uns die Amerikaner nicht mehr sagen, wie wir zu leben haben, ihre Interessen jedoch irgendwie anders durchsetzen“,  erwähnte Trenin.

Nach der Diskussion konnten auch das Publikum seine Meinung mitteilen und Fragen stellen. 

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